25.10.2020 | 19:00 Uhr | Rangkino

Rangkino

Eisenhüttenstadt im Film

Das Schwalbennest
& Pi - Die Polizistin

Zwei Fernsehfilme aus Eisenhüttenstadt
hintereinander


Das Schwalbennest
Drei Langzeitarbeitslose aus dem ehemaligen Stahlstandort Eisenhüttenstadt wollen nahe der polnischen Grenze ein Bordell eröffnen, um am Sex-Tourismus in Richtung Osten zu partizipieren. Die "Arbeitsbeschaffungsmaßnahme" läuft zufriedenstellend an, dann aber gibt es Ärger mit den eigenen Frauen, den drei russischen Prostituierten, die verpflichtet wurden, und einem Berliner Bordell-König, der nicht ganz uneigennützig Geld in das Unternehmen steckt. (Fernseh-)Komödie vor dem Hintergrund einer gar nicht so lustigen deutschen Wirklichkeit, die gleich mehrere heiße Eisen thematisiert und die Arbeitslosigkeit zum zentralen Punkt macht. U.a. mit Wolfgang Stumph und Jörg Schüttauf.
Deutschland 2005

Pi – die Polizistin
Die junge Polizeibeamtin Lilo Pleschinski arbeitet beim LKA in Berlin. Sie liebt ihre Arbeit, ist erfolgreich und - alleinstehend. An einem ihrer wenigen freien Wochenenden wird sie plötzlich von Berlin nach Eisenhüttenstadt beordert, um dort einen Informanten zu treffen, der dem LKA geheime Informationen zu einem vermuteten Subventionsbetrug des örtlichen Stahlwerks übermitteln will. Für Lilo Pleschinski ist die Fahrt nicht nur dienstliche Routine: Der Polizeichef von Eisenhüttenstadt, Werner Buckow, ist ihr frühere große Liebe. Buckow hatte ihre Beziehung beendet und sich doch für seine Ehefrau entschied. Inzwischen Witwer, ist er in seine ursprüngliche Heimat zurückgekehrt. Die alten Gefühle zwischen den beiden lassen sich beim Wiedersehen nicht vollkommen verleugnen. Auch in anderer Weise verläuft Pleschinskis Einsatz nicht glatt: Noch bevor sie den Informanten treffen kann, wird dieser tot aufgefunden - angeblich hatte er einen Arbeitsunfall. Im Zuge der Ermittlungen tauchen eine Reihe von Ungereimtheiten auf, und Buckow scheint irgendwie in dem Ganzen verstrickt zu sein. Unterstützung erfährt Pleschinski durch den gutaussehenden Journalisten Fritz Merker, der bei der lokalen Zeitung arbeitet. Zwischen den beiden entsteht schnell mehr als nur berufliches Interesse.
Deutschland 1996



Eintritt:
8,00 €,  erm. 7,20 €

Tickets sind jeweils 1 Stunde vor Filmbeginn
an der Kinokasse erhältlich (Barkauf).